Louise Bourgeois war eine der bedeutendsten Künstlerinnen unserer Zeit und lebte ihre Kunst viele Jahre nur privat – ein Appell an die Beharrlichkeit.
Texte
Saubermann und Schmuddelkünstler: Jeff Koons (Feb. 2011)
Der Amerikaner Koons gehört nicht nur zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlern, sondern ist ebenso einer der Superstars der internationalen Kunstszene.
Mit Fotografie zur Erkenntnis: Wolfgang Tillmans (Feb. 2011)
Mit Porträts, Landschaftsbildern, Stillleben und seinen abstrakten Fotografien gehört Wolfgang Tillmans zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart.
(I) Was macht den Künstler zum Künstler? – Fünf Thesen (Jan. 2011)
Sicherlich haben sich schon viele Menschen gefragt, was denn den Künstler zum Künstler macht, unabhängig von Interesse und Bildung. Entweder, weil sie das Werk einer Person nicht als Kunst empfanden oder weil sie vom Künstlerdasein, das oft nicht der Wirklichkeit entspricht, beeindruckt sind. Es gibt sicherlich mehr Menschen, die davon träumen, als sie zugeben würden. Das Bild dieser Profession ist verklärt, manchmal wird es auch abwertend betrachtet. (weiterlesen…)
(II) Wie sie wurden, was sie sind – ein Blick auf die wichtigsten zeitgenössischen Künstler (Jan. 2011)
Im ersten Teil der Serie wurden die mit künstlerischer Schöpfung verknüpften Eigenschaften Abweichung, Stilgefühl, Integrität, die Bedeutung des Handwerks sowie Konzentration vorgestellt, die sich aus der Lektüre von Zitaten von Dichtern, Philosophen und Künstlern über ihre Profession ergeben haben. Im zweiten Teil werden nun die vom Kunstmagazin MONOPOL 2007 bestimmten zehn wichtigsten zeitgenössischen Künstler etwas näher unter die Lupe genommen. Was haben diese Künstler gemein oder worin unterscheiden sie sich? Können aus ihrer Herkunft, ihrer Ausbildung, der Art ihrer ersten und größten Erfolge, aus den von ihnen bevorzugten künstlerischen Methoden und Techniken und aus den in ihren Werken transportierten Botschaften weitere Rückschlüsse darauf, was den Künstler zum Künstler macht, gezogen werden? Die von MONOPOL gewählten wichtigsten Künstler der Gegenwart sind: (weiterlesen…)
(III) Die teuersten Kunstwerke auf Auktionen (Jan. 2011)
Im ersten und zweiten Teil der Serie wurden die mit künstlerischer Schöpfung verknüpften Eigenschaften vorgestellt als auch die vom Kunstmagazin MONOPOL 2007 bestimmten zehn wichtigsten zeitgenössischen Künstler etwas näher unter die Lupe genommen. Im dritten Serienteil geht es nun zurück in die Vergangenheit. Da der gegenwärtige Kunstmarkt eigentlich Marktkunst heißen müsste und sich ständig selbst überbietende Rekordpreise im Zentrum der medialen Kunstberichterstattung stehen, werden diejenigen Künstler ein wenig näher betrachtet, deren Werke auf Auktionen die höchsten Gewinne eingefahren haben (Stand: Mai 2010). Alle zehn Bilder wurden bei Sotheby’s (mit Sitz in New York) oder Christie’s (mit Hauptquartier in London) versteigert. Wir begegnen dem Spanier Pablo Picasso, dem Schweizer Alberto Giacometti, dem Österreicher Gustav Klimt, dem Iren Francis Bacon, dem Niederländer Vincent van Gogh, den Franzosen Claude Monet und Edgar Degas sowie dem Flamen Peter Paul Rubens und ihren Werken. (weiterlesen…)
(IV) Ratschläge für Künstler: Haben Sie so wenig Sex wie möglich! (Jan. 2011)
Im ersten Teil haben wir versucht, aus Worten großer Künstler Eigenschaften zu extrahieren, die den Künstlertypus auf den Punkt bringen. Nun ist es aber leider so, dass diese Worte wohl überlegt und formuliert sind und wir davon ausgehen müssen, dass sie eher einer idealistischen Wunschvorstellung als der nackten Wahrheit genügen. Denn poetische Vorstellungen vom Künstler als „Zeiger des Universums“ oder dem „Priester des Ewigen“, der „den Blick auf die subjektiven Landschaften seiner Seele“ wendet, und dessen „Sinnlichkeit bis in die Fingerspitzen“ reicht, der „von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewußt seiner Schöpferkraft anheimgegeben“ ist, entsprechen zugegebenermaßen nicht mehr dem Anspruch und Ausdruck eines zeitgenössisches Nachwuchskünstlers. (weiterlesen…)
„Kunst muss nur berühren“ und wird es immer tun (Jan. 2011)
Vor fast zweieinhalb tausend Jahren schwärmte Platon: „Wenn es etwas gibt, wofür es zu leben lohnt, dann ist es die Betrachtung des Schönen“. Und dieses Schöne entfaltet sich in voller Pracht nicht nur in der Natur, sondern auch in der Kunst, im Theater oder in der Musik. Doch spätestens seit dem frühen 20. Jahrhundert, der Zeit des Dada und des Surrealismus, tritt die Subversion auf den Plan und tritt gegen die Schönheit an. (weiterlesen…)
Das Geheimnis der Farben: Mark Rothko (Jan. 2011)
Mit seinem Bild “White Center” gehört Mark Rothko zu den zehn teuersten Künstlern der Welt. Was ist das Besondere an seinen Farbfeldern?
Carsten Höller im Hamburger Bahnhof: SOMA (Dez. 2010)
Carsten Höller reüssiert mit einer sehr ungewöhnlichen Ausstellung im Hamburger Bahnhof (Berlin) und widmet sich dem mythischen Trank Soma.
Der Mörder der Kunst: Joan Miró (Dez. 2010)
Joan Miró gehört neben Pablo Picasso zu den bedeutendsten spanischen Künstlern des 20. Jahrhunderts und befürwortet dennoch den Mord an der Malerei.
Der Ruf der Wildnis: Das Leben des Paul Gauguin (Dez. 2010)
Gauguins Credo lautet: Jeder Maler muss sich aus sich selbst heraus entwickeln. Bis zu dieser Entfaltung ist es allerdings ein langer, beschwerlicher Weg.
Die Globalisierung der Kultur (Nov. 2010)
Der Begriff der Globalisierung ist allgegenwärtig und wird dennoch meist nur auf die Wirtschaft angewandt. Er berührt allerdings auch die Sphäre der Kultur.
Drown Your Brain: Die ertränkten Ikonen (Nov. 2010)
Der englische Künstler Banksy nimmt den Zuschauer in seinem Filmdebüt, einer Dokumentation über Street-Art, mit auf eine Reise durch die Kunst unserer Zeit.
In seinem auf den ersten Blick unangenehm nach Selbstbeweihräucherung riechendem Filmdebüt „Exit through the Gift Shop“ (Gehe über Los, lasse ein paar Euro da!) konterkariert der Superstar unter den Street-Art-Künstlern, der immer noch anonym gebliebene Engländer Banksy, den Kunstbetrieb des 21. Jahrhunderts auf eine intelligente, tiefgründige, ironische und sehr unterhaltsame Weise und offenbart das Wechselverhältnis zwischen Underground und Kommerz.
Durch die Konstruktion einer künstlerischen Karriere gelingt es ihm, die vieldiskutierte und oft gestellte Frage „Was ist Kunst?“ zumindest für ihren Zustand in der Gegenwart auf eine überzeugende Art und Weise zu beantworten. (weiterlesen…)
Das größte Geheimnis (Sep. 2010)
Überall sucht er das Geheimnis: in der Mathematik, im All, in der Tiefe des Meeres oder in der Liebe. Doch das größte Geheimnis ist er selbst – der Mensch.
