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Lyrik

Gefühlsmäßige Annäherung (2012)

Wir lieben es, Dich zu vergnügen
Wir lieben Mittel zum Leben
DU LIEBST ES DOCH AUCH
Liebst bei Mäckbäh
Wir lieben es
Wir leben Dein Leben
Per Röhre durch die Galaxis
Und singen einen Slogosong
Gebührenfrei
Nur für Dich

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Verrücktes Wachstum (2012)

fühle mich ver-rückt,
irgendwie absonderlich verschoben ins reich
der sinne – der sonne – der wonne – ein winner
alberne gewinnerin, ausgefallen und besessen
bizarr vielleicht – so damisch – eigentümliche extravaganz
gewürzt mit fantasie und gier ganz wirr so irr
merkwürdig: so närrisch, so seltsam-sonderbar
trieb mich haft
übergeschnafft
so und-un-u

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Lämmerdunkel (2012)

Aus dem Dämmergrau gesprungen
Wo selbst bei höchstem Lichte auch ein Dunkel blieb

Viele starre Monolithen
Gespitzter Kopf und scharf im Schnitt
Ragten bleich ins letzte Licht
Schlugen Schwärze in das Grau
Feucht und zäh zogen Schatten
Von fremdem Hauch ertrübt (weiterlesen…)

Schattenduell (2012)

mit Bodo C. Hacheney

Die Träume schalt er Schatten
In das Morgen geworfen
Dämmernd in kühlen Regalen
Irgendeines Hypothalamus (weiterlesen…)

Schattenruhe (2012)

ruh im schatten
des eigenen kosmos
ungesehene orte
räkeln in der tiefe sich (weiterlesen…)

Küss Mich! (2011)

Bring meine Lippen zum Knistern
Schlag eine Schneise, die lodernd sich dem Herzen nähert
Lass mich von Deinen Lippen den Hauch von Ewigkeit atmen
An Deinem Mund die Hitze der Wunde spüren
Die langsam sich schließt
Kussversiegelt
Geheilt bis zum letzten Tag

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Lichtgespinster (2011)

Im Schatten Deiner Selbst
Träumst Du Lichtgespinster
Irrwitziger Wahnsinn
Leuchtet hell und klar
Wie’s Gewissheit nur kann

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Verlockung (2011)

Ein Zauberhauch
Weht durch das Haus des Lebens
Wo alles steht, wo’s hingehört
Er wogt und glättet manches Unbehagen
Er schmiegt sich an und lächelt ungehört

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Im Haus der leeren Worte (2010)

Das Fundament war schwach
Doch hielt es stand
Dem Schwall gedankenloser Worte

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Dreißig und so … (2010)

…Ausgebrannt

Seit Tag und Jahr mit Hast und Hetze
Losgerannt und ausgebrannt
Zerbrochene Rückspiegel
Harvard’s König und Drähte gezogen
Nach Kabalen und Fron
Im Lethe ein Bad genommen

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Sommer in Berlin (2010)

Stehenbleiben
Und
Zeit verlieren
Wieder gewinnen
Im Lauf durch die Stadt (weiterlesen…)

Wissenschaft (2010)

Im Schoße der Unendlichkeit
Fühle ich die Ewigkeit
Des Ozeans in mir
Sinn und Ahnung
Münden in
Ergötztem Schweigen

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Regenstunde (2010)

Es ist
Die Stunde der regen Zeit
Die Zeit der regen Stunde
Eine Regenstunde Zeit
Es ist der Regen (weiterlesen…)

Geteilte Zeit (2010)

Die Zeit teilt alle Wunden
In jene, die nie wieder
Sich verwachsen
Und solche, die ein Windstoß
Lang nur bluten (weiterlesen…)

Zustandsaufnahmen (2009)

gedankendurchtränkte minuten
satt und schwer umfühlt
schrauben mich auf ein plateau
mit sicht auf das dazwischen
samt wummernd der bass des letzten kuss’ (weiterlesen…)