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Lyrik

Zeitbad (2014)

Wie weit
Wie weich
Die Zeit doch ist
Wenn ich in ihr bade

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Raubbau (2014)

Ich beraube mich
Meines eigenen Lebens
Setze jeden Gedanken matt
Der aufkeimt
Und gebe mein Wasser
Den Pflanzen andernorts
Und sie gedeihen
Die Früchte tragen sie erst später

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Warum (2013)

Warum find ich nicht zum Wort
Wo doch ein ganzer Regenguss
Schon durch meine Lippen floss
Aus schön wird Pracht
Aus Graus die Nacht
Aus Leben ein
In-die-Welt-geworfen-Sein
Aus Liebe …

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Heiterkeit zur Weihnachtszeit (2012)

Die Weihnachtszeit ist nicht mehr weit
Schon drängt die Wesenheit der Zeit
Stoßzeit bei der Arbeit weit
Gelegenheit zur Heiserkeit
Vom Singen über Ewigkeit
Heiligkeit ganz himmelweit

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Oft bin ich glücklich (2012)

Oft bin ich glücklich
Und weiß nicht warum

Vielleicht ein Sinn
Schwarz prägt sich‘s in weiß
Blieb früher mal im Grau
Meines Denkens namenlos

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Schattenruhe (2012)

ruh im schatten
des eigenen kosmos
ungesehene orte
räkeln in der tiefe sich

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Lichtgespinster (2011)

Im Schatten Deiner Selbst
Träumst Du Lichtgespinster
Irrwitziger Wahnsinn
Leuchtet hell und klar
Wie’s Gewissheit nur kann

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Verlockung (2011)

Ein Zauberhauch
Weht durch das Haus des Lebens
Wo alles steht, wo’s hingehört
Er wogt und glättet manches Unbehagen
Er schmiegt sich an und lächelt ungehört

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Im Haus der leeren Worte (2010)

Das Fundament war schwach
Doch hielt es stand
Dem Schwall gedankenloser Worte

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Dreißig und so … (2010)

…Ausgebrannt

Seit Tag und Jahr mit Hast und Hetze
Losgerannt und ausgebrannt
Zerbrochene Rückspiegel
Harvard’s König und Drähte gezogen
Nach Kabalen und Fron
Im Lethe ein Bad genommen

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Sommer in Berlin (2010)

Stehenbleiben
Und
Zeit verlieren
Wieder gewinnen
Im Lauf durch die Stadt
Zeigt redlich sich und
In der Mitte kahl
Da schläft’s im Sommer

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Wissenschaft (2010)

Im Schoße der Unendlichkeit
Fühle ich die Ewigkeit
Des Ozeans in mir
Sinn und Ahnung
Münden in
Ergötztem Schweigen

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Regenstunde (2010)

Es ist
Die Stunde der regen Zeit
Die Zeit der regen Stunde
Eine Regenstunde Zeit
Es ist der Regen
Der fällt
Zeit ist das Herz unsrer Welt
Und es weint

Geteilte Zeit (2010)

Die Zeit teilt alle Wunden
In jene, die nie wieder
Sich verwachsen
Und solche, die ein Windstoß
Lang nur bluten

Obschon, sie teilt

Zustandsaufnahmen (2009)

gedankendurchtränkte minuten
satt und schwer umfühlt
schrauben mich auf ein plateau
mit sicht auf das dazwischen
samt wummernd der bass des letzten kuss’
mich trägt, sich auf mich legt
und mit mir schwebt
zu dir

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